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>>>Rentenversicherungspflicht bei freiwilligem Wehrdienst

Rentenversicherungspflicht bei freiwilligem Wehrdienst

11.07.2011 – Seit dem 01. Juli dieses Jahres gibt es den Freiwilligen Wehrdienst und den Bundesfreiwilligendienst (BFD). Sie ersetzen den Grundwehrdienst und den Zivildienst.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund weist darauf hin, dass auch für diese Zeiten eine Versicherungspflicht besteht. Die Beiträge zahlt der Staat, die Zeiten für Wehrdienst und Freiwilligendienst werden automatisch an die Rentenversicherung gemeldet. Neu ist, dass während des Freiwilligendienstes eine Waisenrente bezogen werden kann, während dies für den Wehrdienst nach wie vor nicht möglich ist.

Wertvolle Beitragszeiten für später
Beide Gruppen erwerben wertvolle Beitragszeiten für die spätere Rente. Wichtig für die Meldung der Wehr- und Freiwilligendienstzeiten ist die Versicherungsnummer, die entweder von den zuständigen Bundesämtern beantragt oder, wenn bereits vorhanden, der Dienststelle mitgeteilt wird. Bei Fragen helfen die Auskunfts- und Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung Bund sowie die ehrenamtlichen Versicherungsberaterinnen und -berater.

Freiwillig statt Pflicht
Die Pflicht zum Wehrdienst wurde mit dem Wehrrechtsänderungsgesetz 2011 ausgesetzt und in einen freiwilligen Dienst umgewandelt. Gemäß Grundgesetz kann die Wehrpflicht aber im Fall von Spannungen oder Verteidigungsnotwendigkeiten jederzeit wieder aufleben. Die Kosten für die Einführung des freiwilligen Wehrdienstes sollen im mittleren dreistelligen Millionenbereich liegen, aber durch die Aussetzung der Wehrpflicht ausgeglichen werden. Der neue Wehrdienst dauert zwischen 12 und 23 Monate, wobei das erste halbe Jahr zur Probe ist. Höchstens 15.000 Männer und Frauen können diesen Dienst pro Jahr leisten. Der monatliche Sold soll zwischen 800 und 1.100 Euro netto liegen. Dazu gibt es Sachleistungen, wie Verpflegung und Unterkunft, mit einem Gegenwert von zirka 265 Euro. Bewerben können sich die Freiwilligen bei den Kreiswehrersatzämtern.

Wachsendes Interesse an BFD-Stellen
Mit der Wehrpflicht wurde auch der obligatorische Zivildienst aufgehoben und von einem Freiwilligendienst ersetzt. 35.000 BFD-Stellen sind geplant. Verantwortlich ist das Bundesfamilienministerium. Bereits zum 01. Juli sollen 17.300 Verträge vorgelegen haben, davon allerdings 14.300 Verlängerungsanträge von bereits aktiven Zivildienstleistenden. Ende Juni waren zirka 19.700 Zivildienstleistende im Einsatz. Das Interesse sei steigend, heißt es beim Bundesfamilienministerium. Allein die Caritas rechne mit mehr 3.000 BFD-Kräften in diesem Jahr.  

By | 2016-10-27T17:19:19+00:00 Juli 10th, 2011|Categories: Altersvorsorge|Kommentare deaktiviert für Rentenversicherungspflicht bei freiwilligem Wehrdienst

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