This Is A Custom Widget

This Sliding Bar can be switched on or off in theme options, and can take any widget you throw at it or even fill it with your custom HTML Code. Its perfect for grabbing the attention of your viewers. Choose between 1, 2, 3 or 4 columns, set the background color, widget divider color, activate transparency, a top border or fully disable it on desktop and mobile.

This Is A Custom Widget

This Sliding Bar can be switched on or off in theme options, and can take any widget you throw at it or even fill it with your custom HTML Code. Its perfect for grabbing the attention of your viewers. Choose between 1, 2, 3 or 4 columns, set the background color, widget divider color, activate transparency, a top border or fully disable it on desktop and mobile.
>>>Geoblocking: Auf Reisen nicht „verfügbar“

Geoblocking: Auf Reisen nicht „verfügbar“

Bald beginnt wieder die Sommerurlaubszeit – viele Verbraucher reisen ins Ausland und freuen sich darauf, endlich Zeit zu haben, die Lieblingsserie zu Ende zu sehen, für die einfach keine Zeit zu finden war, oder Filme zu schauen, die man im stressigen Arbeitsalltag hinten angestellt hat. Und dann das: „Dieses Video ist unter dieser IP-Adresse nicht auffindbar“ oder auch „Dieser Stream ist in Deinem Land nicht verfügbar“. Große Enttäuschung macht sich breit – bei vielen Verbrauchern, wie eine Untersuchung des Marktwächters zeigt. 

Was bedeutet Geoblocking?

Das sogenannte Geoblocking unterbindet den grenzüberschreitenden Internetzugriff auf Filme, Serien oder Musikstücke. Die Inhalte werden immer dann blockiert, wenn im jeweiligen Land die Lizenzrechte zum Abruf der Inhalte nicht verfügbar sind beziehungsweise nicht für das jeweilige Land erworben wurden. Verbraucher aus Deutschland können so beispielsweise häufig nicht auf Inhalte aus anderen EU-Staaten zugreifen.

Damit aber nicht genug: Sind Sie im EU-Ausland, können Sie nur selten Ihr heimisches Streaming-Angebot abrufen. So kann es passieren, dass Sie im Strandurlaub in Spanien auf Ihre kostenpflichtig abonnierten Streaming-Dienste verzichten müssen und beispielsweise die neueste Folge Ihrer Lieblingsserie nicht anschauen können.

Wer ist betroffen?

Von den digitalen Ländersperren sind laut einer aktuellen Untersuchung des Marktwächter-Teams zwei Drittel der deutschen Internetnutzer betroffen. Hierfür wurden über 2.000 Personen repräsentativ im Rahmen einer Online-Umfrage befragt. 77 Prozent (Video-Streaming) beziehungsweise 80 Prozent (Musik-Streaming) gaben an, gebühren- oder werbefinanzierte Streaming-Angebote wie Mediatheken von Fernsehsendern oder YouTube zu nutzen. 43 Prozent der Befragten sagten, bereits kostenpflichtige Video-Streaming-Dienste (z.B. Netflix, Maxdome) zu nutzen und 27 Prozent kostenpflichtige Musik-Streaming-Dienste wie Spotify Premium oder Apple Music.

Wie sieht das Geoblocking in Zukunft aus?

Mit der ab 2018 vorgesehenen sogenannten Portabilitätsverordnung soll es ab dem nächsten Jahr möglich sein, zumindest kostenpflichtig abonnierte Streaming-Dienste wie Maxdome, Netflix oder Spotify auch vom EU-Ausland aus nutzen zu können – allerdings nur für einen begrenzten Zeitraum und nach einer Authentifizierung.

Einen Zugang zu Mediatheken von Fernsehsendern wie ARD und ZDF oder den Angeboten TV Now und 7TV wird es wohl nachwievor nicht geben oder nur sehr eingeschränkt.

Weitere Informationen über das Marktwächter-Projekt finden Sie auf der Marktwächter-Website und im Marktwächter-Twitter-Kanal.

Stand vom Dienstag, 23. Mai 2017

zurück

By | 2017-05-23T14:27:49+00:00 Mai 22nd, 2017|Categories: Telefon und Internet|Kommentare deaktiviert für Geoblocking: Auf Reisen nicht „verfügbar“

About the Author: