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bAV: Ratgeber zur Entgeltumwandlung

08.12.2010 – Die betriebliche Altersversorgung ist die zweite Schicht der Vorsorge für den Ruhestand. Vielfach erfolgt sie über die so genannte Entgeltumwandlung, bei welcher Teile des Lohns bzw. Gehalts in einen Vertrag zur betrieblichen Altersversorgung eingezahlt werden.

Alle Seiten profitieren: der Arbeitgeber spart Lohnkosten und bindet seine Mitarbeiter, der Arbeitnehmer spart Steuern und baut sich zudem ein Polster für später auf. Dennoch nutzen dieses Vorsorgemodell bislang zu wenig Arbeiter und Angestellte. Ein neuer Ratgeber will Unternehmer darum von der Idee begeistern und ihnen helfen, ihre Mitarbeiter von den Vorteilen zu überzeugen.

Vermittler und Unternehmer überzeugen
Die Betriebsrente ist ein traditionsreiches und sicheres Instrument der Altersvorsorge. Trotz ihres guten Ansehens tun sich Arbeitgeber wie Arbeitnehmer schwer damit. Eine Studie ging der Ursache auf den Grund: Sie sind verunsichert und haben Angst vor Fehlentscheidungen. Dies gilt auch für die Vermittler. Mit ihrem Ratgeber „Entgeltumwandlung – mit System zu höheren Durchdringungsquoten“ wollen die Autoren Hans-Georg Schumacher, Markus Sobau und Felix Hänsler sowohl Vermittler als auch Unternehmer informieren und überzeugen.

Direktversicherungen besonders beliebt
Neben dem monatlichen Einkommen können Arbeitnehmer auch bestimmte Teile ihres Entgelts umwandeln, wie beispielsweise Urlaubs- oder Weihnachtsgeld bzw. bezahlte Überstunden. Jeder Arbeitnehmer, auch Auszubildende, hat hierzulande seit 2002 einen Rechtsanspruch auf die betriebliche Alterversorgung durch Entgeltumwandlung, vorausgesetzt er ist in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Dafür unterschreiben Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine Vereinbarung, die auf individueller, betrieblicher oder tariflicher Basis erfolgen kann. Besonders beliebt sind Direktversicherungen.

Krisensicher und attraktiv
Der Arbeitnehmer kann maximal 2.640 Euro steuer- und sozialabgabenfrei in den Vertrag einzahlen. Weitere 1.800 Euro befreit der Staat von der Steuer, nicht aber von Sozialabgaben. Der Arbeitgeber kann übrigens etwas beisteuern, muss es aber nicht. Weil im Ruhestand sowohl Steuern als auch Sozialabgaben in der Regel sinken, bietet die Betriebsrente auch über das Ruhestandspolster hinaus erhebliche finanzielle Vorteile. Neben der Rendite spielt auch Sicherheit heute eine große Rolle. Der Betriebsrente kann eine Krise nichts anhaben, denn bei Insolvenz des Arbeitgebers springt der Pensions-Sicherungs-Verein auf Gegenseitigkeit (PSVaG) ein.  

By | 2016-10-27T17:19:21+00:00 Dezember 7th, 2010|Categories: Altersvorsorge|Kommentare deaktiviert für bAV: Ratgeber zur Entgeltumwandlung

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